Die Kammstraße wurde während des Ersten Weltkriegs erbaut. Sie spielte eine strategische Rolle für Kommunikation, Logistik und Verteidigung der Hartmannswillerkopf oder „Vieil Armand“ ist einer der Zeugen jener Zeit.

Diese über 70 km lange Panoramastraße verbindet Cernay mit Sainte-Marie-aux-Mines über Le Markstein, Grand Ballon (höchster Punkt des Vogesenmassivs), HohneckCol de la Schlucht und ist über die Täler von Doller, Thur, Florival, Münster, Weiss und Sainte-Marie-aux-Mines zugänglich. 

Die Kämme bieten eine einzigartige Aussicht auf die für das Vogesenmassivtypischen Landschaften: Pässe, Belchen, Seen, Bergweiden und weiter entfernt die elsässische Ebene, der Schwarzwald, Österreich, Lichtenstein und der Mont Blanc.

Die von Wanderern besonders geschätzte Vogesenkammstraße ermöglicht den Zugang zu den Landgasthöfen die sowohl Land- als auch Gästebewirtung betreiben und das berühmte Melkeressen sowie den Münsterkäse anbieten.

Diese Straße ist per Präfekturerlass im Winter, meist von Mitte Dezember bis Ende März, geschlossen.

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