Aufgrund seiner strategisch bedeutenden Lage in 956 Metern Höhe war der Hartmannsweilerkopf vom 26. Dezember 1914 bis zum 9. Januar 1916 Schauplatz erbitterter Gefechte. Die Krypta, eine der vier offiziellen nationalen Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs in Frankreich, wurde umfassend restauriert und über das einstige Schlachtfeld führt heute ein animierter Lehrpfad.

Am 3. August 2017 wird mit dem Gedenkzentrum das erste deutsch-französische Museum zum Ersten Weltkrieg eröffnet. Den Grundstein hierzu legten der französische Staatspräsident und der deutsche Bundespräsident am 3. August 2017.

Das Gebäude fügt sich mit seiner originellen blatt- oder mandelförmigen Gestaltung harmonisch in die Waldlandschaft ein. Das Gedenkzentrum soll als Symbol des Friedens und der Aussöhnung alle ansprechen und jeden berühren. Es soll ein Instrument mit zahlreichen Facetten sein: historisches Museum, Gedenkstätte und Bildungseinrichtung.
Im Auditorium wird der Erste Weltkrieg erläutert, es wird eine kartografische Darstellung der kriegführenden Staaten weltweit und regionaler Schauplätze geben, Informationen zum Gebirgskrieg, zu Kriegserfahrungen und dem zivilen Leben hinter der Front, sowie eine archäologische Ausstellung mit hier entdeckten Fundstücken. Der Besuch endet in einem Bereich des Gedenkens, der unter der Überschrift „von der Konfrontation zur Zusammenarbeit“ steht.
Die in deutscher, englischer und französischer Sprache verfügbaren Texte werden an die jeweilige Zielgruppe angepasst und berücksichtigen die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Deutschen und Franzosen.

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